Ein zentraler Engpass im Schweizer Bahnnetz wird entschärft: Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerden gegen die Plangenehmigung des Projekts Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Damit erhält das grösste Ausbauvorhaben der Schweizerische Bundesbahnen definitiv grünes Licht. Die SBB kann nun das Bauprogramm festlegen und die nächsten Schritte einleiten.
Vier Spuren gegen einen der grössten Engpässe
Die Bahnstrecke zwischen Zürich und Winterthur zählt zu den meistbefahrenen Verbindungen der Schweiz und gilt seit Jahren als Nadelöhr im nationalen Bahnverkehr. Mit dem Projekt Mehrspur Zürich–Winterthur wird die Strecke im Auftrag des Bundes auf vier Spuren ausgebaut (wir berichteten).
Kernstück ist eine neue Doppelspur durch den Brüttenertunnel. Ergänzend werden die Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss ausgebaut sowie weitere Anpassungen an der Bahninfrastruktur umgesetzt.